Donnerstag, 3. Oktober 2013

Do., 03.10. Höhe 5770

Nachdem die CCR offiziell geschlossen ist, starteten wir wie gestern beschlossen unsere heutige Wanderung von der Paria Townsite aus.
Als wir nach über 1h durch die Paria-Box am der CCR angekommen sind, kommt auf der offiziell gesperrten Straße doch glatt ein Auto vorbei...
Also kurzerhand mal nach dem Straßenzustand gefragt. Da der Fahrer kein Problem hatte, die CCR von Süden zu befahren, entschieden wir uns zurück zum Wagen zu gehen (2:20h, 9km) und zum TH des Castle Rock zu fahren. Der Aufstieg war uns allerdings zu gewagt ( steil, geröllig), also zurück zum Auto und zur wunderschönen Höhe 5770 -Wanderung (3:15h, 400hm, 8,5km). Der Aufstieg auf das westliche Plateau ist auch recht steil, oben eröffnet sich eine Welt aus Hoodoos, gelbroter Fels und fantastischen Aussichten (wieder bis zum Bryce)... Toll!!!  



Im Sonnenuntergang ging es dann zurück nach Kanab, was für ein toller Tag!!!
  Morgen steht der Yellow Rock (kennen wir schon) oder die Wite Pocket (neu, aber schwierige Tiefsand-Anfahrt) auf dem Programm. Da der Wagen und das Wetter perfekt erscheinen, haben wir uns für die White Pocket entschieden (gehört ja zum Paria-Plateau und nicht zum Paria-Canyon, also auch nicht vom BLM verboten, asserdem ist eh niemand da, der das kontrollieren könnte, sind ja fast alle zu hause), deshalb werden nochmal die verschiedenen Anfahrtswege unter die Lupe genommen. Schliesslich haben wir uns für den längeren 1017/1087/0187, aber wohl sichereren Weg entschieden... Mal sehen, ob es klappt...

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Mi., 02.10. Mollies Nipple

Nach dem Checkout beim Campground Crazy Horse (ist nicht unser Standard...) ging es Richtung Osten, um die mögliche Schließung der Dirt Roads zu inspizieren. Die CCR ist offiziell geschlossen (angeblich impassable, nur Schild, keine Schranke), an der HRVR ist ein Schild, daß man dort nicht wandern darf, nur die Straße zur Paria Townsite ist offen, daher entscheiden wir uns morgen früh hier mit der Wanderung zum Castle Rock/Höhe 5770 zu starten.
Heute ging es dann ein Stück zurück Richtung Kanab und auf eine 12mi Dirt Road zum TH von Mollies Nipple (16,3 km, 4:25h, 470hm). Dieser Hügel ist von weitem sichtbar und über eine alte verfallene und sehr sandige Jeeproad zu erwandern. 



Ganz hoch sind wir nicht gegangen, da uns der Berg (220hm) dann doch zu steil und zu geröllig war, aber auch schon auf seinen südlichen Seitenflanken gibt es eine Menge zu sehen. (Dryfall, Hoodoos, Sandstein-Twists) Hier kann man Richtung Nordwesten bis zum Bryce schauen.
 Abends checken wir im Hitch'n'Post Campground in Kanab ein.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Di., 01.10. Coral Pink Sand Dunes & Shutdown

Shutdown. Amerika hat runter gefahren. Ganz Amerika? Nein, zwei Touristen aus Europa geben nicht so einfach auf...
Während alle Nationalparks und auch alle BLMs geschlossen sind (was zu uns viel härter trifft, u.a. auch keine Wave-Verlosung) werden wir morgen herausfinden, was das genau für unsere Backroad-Touren um Kanab so bedeutet, wenn wirklich alle Seitenstrassen gesperrt sind, wird es eng...
Ansonsten war heute Überführungstag nach Kanab, zwischendurch haben wir noch die Coral Pink Sand Dunes besichtigt, Fazit: ganz nette Dünen, aber längst nicht so hoch wie in der Mojave Wüste oder vor Denver, auch die Farbe war eher gelbbraun als pink...
Dafür gabs abends nach Einkaufstour und kurzer Begehung der 10 historischen Gebäude von Kanab endlich wieder Steak-you-can-eat...(Rib-Eye, T-Bone & London Broil)
Als Nachtisch gab's noch ne Familienpackung (6) Klondike-Eisbars.


Montag, 30. September 2013

Mo., 30.09. M-Hill

Nach den neuen Wanderungen der letzten Tage ging es heute zu einem guten, alten Bekannten, dem M-Hill. (17km, 400hm, 5:20h)
 
Diese Felsnase in Form eines M hebt sich ca. 200m über die umliegende Gegend und mit ein klein wenig Kletterei kommt man bis zum Gipfel und hat einen herrlichen Blick über die Sand Flats östlich von Escalane.


Natürlich - wie kann es in der Bähe von Escalante auch anders sein- gab es auch jede Menge Moqui Marbles


und ein paar Steinzetkrebse (die in einem kleinen Tümpel leben, der von de Regenfällen vor ein paar Woche übrig beglieben ist)

zu sehen. Auf dem Rückweg treffen wir noch einen einsamen (Nerd-)Hiker aus Colorado, der sich offensichtlich freut, in der Gegend auch mal auf andere Wanderer zu stoßen.

Sonntag, 29. September 2013

So., 29.09. Horizon/Kissing Dragons Arch

Nach einer recht frischen aber zum Glück nicht zu kalten Nacht


geht es nach zwei großen starken Kaffees zum BLM-Büro in Escalante. Da man dort unser heutiges Ziel nicht kennt (??), geht es ohne weitere Infos südlich von Escalante etwa 5mi in den Avery-Wash hinein zum TH des Horizon Arch (aka Kissing Dragons Arch). Nach zwei Washes geht es rechts steil über einen Hügel hoch

zum wirlich speziellen Arch, schöne Fernsicht über die nächsten Hügel inbegriffen. ( 11km, 360hm, 4:25h)



Ein schöner, nicht zu anstrengender Hike, obwohl ein klein wenig 'trail finding' und Klettern dabei sind...

Samstag, 28. September 2013

Sa., 28.09. Boulder Mail Trail

Heute ging es nach einem für unsere Verhältnisse reichhaltigen Frühstück (Teilchen, Toast und Eier) auf der Scenic Route (NR12) Richtung Boulder. Dort muss man einmal die Start- und Landepiste des örtlichen 'Flughafens' kreuzen,

um zum Trailhead des Boulder Mail Trail (17.7km, 500hm, 5:20h) zu gelangen. Der Trail ist sehr schön, es geht zunächst über eine Ebene, später durch zwei schöne Seitentäler (Sandstein!)


quasi entlang einer alten Telegrafenleitung - immer wieder über viel Sand - bis zum Abstieg des Death Hollow Canyon.


Ein sehr schöner Trail, der es zwar nicht ganz mit dem Big Horn Canyon aufnehmen kann, den wir aber bestimmt nicht zum letzten Mal gegangen sind.

Beim späteren Austragen aus dem TH-Register lachen wir noch über die beschriebene Fauna (Klapperschlangen etc.), bevor wir dann etwa 20 Sekunden später am Auto auf folgendes Exemplar treffen...

Der Willow Campground des Escalante Petrified Forest State Park ist sehr zu empfehlen, schöne Lage am See, saubere Sanitäranlagen und der Camphost 'Petrified' Pete singt auch abends ab und zu in einer nahegelegenen Bar.

Der Sternenhimmel ist wie immer fantastisch, diesmal sogar mit zwei kleinen Sternschnuppen...  


Freitag, 27. September 2013

Fr. 27.09. Cohab Trail to Cassidy Arch

Morgens geht es erst einmal über Bicknall nach Loa, um die Steaks für das geplante Grillen zu kaufen.
Leider ist es noch rattenkalt (die Rasensprenger verteilen nur weissen Schnee...!!!) und da uns das Angebot in Loa auch nicht umhaut, entscheide wir uns angesichts der Kälte doch gegen ein Grillen im Capitol Reef und ziehen ein paar selbst und dick belegte Wraps vor.
Nachdem wir wieder zurück waren stieg die Temperatur auch ganz langsam Richtung 12Grad, so daß wir uns bei Sonnenschein für eine Wanderung entschieden. Nachdem der Trail zu den Navajo Knobs (der anstrengendste und unser liebster 'Workout'-Trail im Capital Reef) wegen Steinschlag (dicker Brocken) gesperrt ist, versuchen wir es mit dem Cohab Trail von der Durchgangsstrasse aus über den Frying Pan Trail zum Cassidy Arch (11,3km, 620hm, 4h). Ein klasse Trail, den wir so noch nicht gegangen sind und der alles bietet, was das Capitol Reef so ausmacht. (schiefe Ebenen, Canoyns, Geld-Roter Stein mit grünen Bäumen, ein paar Hoodoos),






einfach klasse! Ab sofort unser Lieblings-Trail im Reef.
Solange die Sonne da ist, ist es auch noch angenehm warm, was ein Glück, daß wir mom. ein Motelzimmer haben und es ab morgen wieder wärmer werden soll... 

Donnerstag, 26. September 2013

Do., 26.09. Canyonlands - Island in the Sky - Syncline Loop

Die letzte Nacht in Moab war sehr windig, zum Glück ist das Zelt aber stehen geblieben.

Dann ging es nach schnellem Zeltabbau und starken Instant-Kaffee Richtung Canyonlands.
Kurz beim Grand-View-Point vorbei geschaut und ab zum Upheavel-Crater auf den Syncline Loop (13km, 4h, 550hm). Dieser Loop umrundet einen (Einschlags-)Krater und ist im ersten Teil (wenn man ihn im Uhrzeigersinn geht) sehr 'scenic', im mittleren Teil geht es etwas unspektakulärer durch einen Wash.



Der sich anschliessende Aufstieg über eine Art Geröllfeld ist für einen offiziellen NP-Hike schon teilweise ganz schön gewagt... (steil und schräg, mit Handschuhen und auf allen Vieren aber machbar)

Nachher ging zum entspannen nochmal zum Grand-Viewpoint (inkl. kleinem 2mi. Hike)

und ab über Green River nach Torrey, wo wir nach 8 Zeltübernachtungen in unserem Lieblings-Motel "Hidden Falls" (mittlerweile ein Howard Johnson) wieder eine gepflegte (und Bed Bug freie) Motelübernachtung geniessen durften... nur die  Bedienung könnte was zackiger sein (wlan musste rebootet werden, Eismaschine kaputt...)

Mittwoch, 25. September 2013

Mi., 25.09. Poison Spider & Portal Trail

Heute ging es in der Nähe am Colorado auf die Kombination der schattenlosen Spider Poison & Portal Trails (21km, 600hm, 5:15h) ins hohe Hinterland nordwestlich von Moab.


Bei starkem Wind (bis 50km/h) fiel die pralle Sonne gar nicht so auf... 
Der Portal Trail ist auch ein Bike-Trail, allerdings sollte man ab und zu absteigen, da der Trail sehr schmal ist und es sehr steil hinunter geht, was der ein oder andere Biker auch schon mit seinem Leben bezahlt hat. Dafür hat man aber auch einen prima Blick über Moab und die Sand-Flats und Arches-Park auf der anderen Seite von Moab.



Di., 24.09. Hunter Canyon

Nach kurzer Anfahrt ging es in den Hunter Canyon. Am Eingang wurden wir von einem Ranger angesprochen, ob wir ein paar Trail-Wegweiser eine Weile mitnehmen könnten. (der Trail sollte wohl neu ausgeschildert werden), was wir nat. gerne taten.
Nach 1,5h und ein paar Windungen im Canyon weiter wurde das Gestrüpp immer dichter, ein Trail war kaum noch zu erkennen. Nur 10 Minuten nachdem wir uns schon entschlossen hatten, wieder zurück zum Wagen zu gehen, kommt uns eine Gruppe älterer Locals entgegen, die hier in der Gegend zweimal die Woche Wanderungen unternehmen, also schliessen wir uns dieser ortskundigen Gruppe kurzerhand an. (Tatsächlich ging es durch genau das vorher gesichtete, dichte Gestrüpp weiter...) Am Ende des Canyon wartet eine Alcove, unter der dann eine kurze Pause eingelegt wurde.
Nach einer einer kleinen Kletterpartie auf die Oberkante geht es oben am Canyonrand wieder nach Norden zurück. Nebenbei bekommen wir noch eine alte Kiva-Ruine von einem Local gezeigt.




Nach Rückkehr über einen Seitencanyon (6,5h, 16,5km, 800hm) kommen wir erschöpft und glücklich wieder am Auto an. Abends gibt es Salat mit excellenten Oliven aus der dem örtlichen Supermarkt, danach war noch etwas Shopping bei sommerlichen 20Grad angesagt.

Dienstag, 24. September 2013

Mo., 23.09. Confluence Overlook

Heute hatten wir im Gegensatz zu gestern nur blauen Himmel. Es ging zum Confluence Overlook (16km, 400hm), ein durchweg schöner Hike ohne spezielle Highlights (ausser dem Overlook selbst).

Danach ging es nach Moab zum Moab Rim RV Park. Der Platz (Grass, Grill, Sanitär) ist prima, nur leider etwas nah an der Hauptstrasse. (In der ersten Nacht kamen leider sehr viele laute LKW vorbei...)



Montag, 23. September 2013

So., 22.09. Thunderstorm in Needles Outpost

Schon auf der Fahrt Richtung Canyonlands (Needles) sind uns die dunklen Wolken nicht ganz geheuer, leider sind sie genau in der Richtung, in die wir fahren...
Zwischendurch bekommen wir mal etwas regen ab, dann klart es wieder auf, nachmittags checken wir bei der Needles Outpost ein (direkt vor dem Parkeingang), ein recht simpler kleiner Campground in atemberaubender Kulisse. Man kann direkt hinter der Campsite nen roten Hügel hochgehen und hat einen super Blick Richtung Needles!
Ein paar kleinere Wanderungen im Park (der geplante Lavender Canyon war mal wieder wegen Überflutung gesperrt, wäre heute eh zu gefährlich und auch zeitlich nicht mehr drin gewesen) werden durch Regen unterbrochen, also enstchliessen wir uns zurück zum (vorher noch im trockenen aufgebauten) Zelt zu fahren.
Die nächste Stunde bei Sturm, Regen und Hagel verbirngen wir im Auto, danach klart es glücklicherweise etwas auf, ein Blick auf Zelt: es hat zum Glück gehalten (hailproof)...
 


Als Entschädigung gab es später nen fantastischen Sternenhimmel...
(man kann kaum weiter weg von der nächsten Stadt sein)


Sa., 21.09. Monument Valley

Nach einem durchs Campen üblich frühen Aufstehen (5:30Uhr) haben wir von unserem Campingplatz mit einem dicken Becher starkem Kaffee den herrlichen Sonnenaufgang Richtung Monument Valley beobachtet. Danach wurde zunächst der örtliche 'Supermarkt' begutachtet (viel besser als erwartet, sogar Rib-Eye-, Porterhouse- und T-Bone-Steaks gibt es hier zu annehmbaren Preisen), bevor es über die Highway rüber in den ca. 4 Meilen entfernten Monument Valley Tribal Park ging.
Hier haben wir uns erst gaaanz viel Zeit (2h) für den hier besten (weil einzigen) Hike (Wild Cat Trail, 6,5km, 135hm) gelassen, bevor wir mit unserem Jeep Liberty die übliche Rudne durchs Valley gemacht haben.
Anschliessend war noch eine Weile relaxen angesagt, bevor genau um 18:11Uhr der Sonnenuntergang anstand, wobei dieser auch diesmal nicht besonders spektakulär ausfiel.

Egal, zurück auf dem Weg zum Campground noch schnell nen Block Eis für die nächsten 2-3 Tage gekauft und den Abend mit ner Flasche Roten unten an den Steckdosen auf der Veranda (mit Blog-schreiben und Bilder überspielen) verbracht. Nacht's gab es diesmal keinen Sternenhimmel, dafür aber einen schönes, vom Mond beleuchtetes Wolkenspektakel.



Freitag, 20. September 2013

Fr., 20.09. Coal Mine Canyon - Blue Canyon

Auch die zweite Nacht an dem schönen Mather Campground war besser als ursprüglich erwartet,
der erwartete Muskelkater von der gestrigen Wanderung fiel erstaunlich milde aus und nach einem
großen Kaffee sind auch gegen 5:30Uhr die Lebensgeister wieder erwacht, denn heute geht es zum Sonnenaufgang an den Trailhead des South Kaibab Trails (Parken an der Hauptstrasse ca. 1km entfernt, da dort nur die Shuttle-Busse hin dürfen).
Nach dem schönen Sonnenaufgang geht es aus dem Park Richtung Tuba City zum Coal Mine Canyon. Ein schöner Canyon, den man leider nur vom Rim aus betrachten kann (mir ist kein Einsteig bekannt).
Dort fanden wir auch ein altes Hufeisen...


Dann ging es zum Blue Canyon. Leider trafen kurz vor dem Trailhead (nach ca. 15mi. Dirt-Road) einen Indianer (mit mehreren Passagieren im Auto), der uns recht unmissverständlich erklärte, dass wir ohne einen Indianer-(Hopi-) Guide nicht in diesem Gebiet Wandern dürften. Also entschlossen wir uns schweren Herzens nur ein paar schnelle Bilder zu machen.


Weiter ging es über dieselbe Dirt-Road nochmal ca. 15mi nach Norden Richtung Monument Valley. Der Gouldings-Campgound ist klasse (bis auf den schlechten Wifi-Empfang, aber dafür steht bei den Waschmaschinen ein Internet-PC).




Er liegt ein einem Seitental etwas westlich vom Valley, aber mit richtig schönem Blick Richtung valley (zwar nicht die bekannten Buttes, aber auch sehr schön)